Design ist kein Schmuck. Design ist Kommunikation.
Ob Website, Plakat, Verpackung oder App – Design entscheidet, wie wir Informationen wahrnehmen, verstehen und verarbeiten. Doch was unterscheidet gutes Design von reinem Dekor? Und warum ist das überhaupt wichtig?
Was gutes Design bewirken kann
Ein starkes Design ist wie ein gut gebautes Haus: Es sieht gut aus, funktioniert zuverlässig und niemand stolpert im Dunkeln.
Ein gutes Design ist:
verständlich ohne Erklärung
funktional und zugänglich
ästhetisch, aber zielgerichtet
konsistent über alle Kanäle hinweg
zeitlos statt nur trendig
Gutes Design denkt zuerst an den Menschen
Die wichtigste Regel: Design ist für Menschen da.
Nicht für Designer, nicht für Awards für echte Nutzer:innen. Es hilft ihnen, schneller zu erfassen, leichter zu navigieren und besser zu verstehen.
Wenn der Nutzer nachdenken muss, hat das Design versagt.
– (Steve Krug, „Don't Make Me Think“)
Achtung, Design-Falle: Wenn es nur hübsch aussieht
Viele Designs scheitern, weil sie zu viel wollen:
zu viele Farben, zu viele Fonts, zu viel „Effekt“. Die Folge? Reizüberflutung. Keine Orientierung. Keine Aussage.
Gutes Design lebt von Reduktion.
Reduziere auf das Wesentliche und gib dem Inhalt Raum zu atmen. Das berühmte „White Space“ ist kein leeres Nichts, sondern gezielte Ruhe im Layout.
Die 7 goldenen Prinzipien guten Designs
Klarheit vor Komplexität
Hierarchie schafft Orientierung
Funktion steht über Form
Einheitlichkeit in Farbe, Form, Stil
Gestaltung folgt Inhalt, nicht andersherum
Zeitlosigkeit schlägt Trendbewusstsein
Zielgruppenverständnis ist Pflicht
Fazit: Design, das wirkt
Gutes Design fällt nicht sofort auf weil es funktioniert. Es unterstützt, vereinfacht und inspiriert. Es bringt Ordnung in visuelles Chaos und Klarheit in Kommunikation. Es ist die unsichtbare Kraft, die Marken stark, Interfaces nutzbar und Inhalte verständlich macht.
Wer Design nicht nur schön, sondern sinnvoll denkt, schafft nicht nur bessere Produkte – sondern nachhaltige Wirkung.

